Apres Ski & Spring Break

2 Jahreszeiten, verschiedenste Spielorte, aber das selbe Prinzip. Fetenhits & Schlagerparty.

Ich durfte bereits zahlreiche solcher Events als DJ betreuen, und war sogar eine zeitlang darauf spezialisiert. 

Unter anderem war ich beim Spring Break in der Türkei, Tunesien und Ibiza sowie als Apres Ski DJ in Österreich, Deutschland und der Schweiz, in den bekanntesten Ski Gebieten unterwegs.

Das Konzept solcher Veranstaltungen ist im Sommer wie im Winter das Selbe. Man richtet sich nach den Gästen, die in der Regel (leider) meistens total betrunken sind, und deshalb auf Mainstream Charts und typische Apres Ski & Ballerman Mitgröll Songs stehen.

Ein eigener Markt hat sich in den 1990ern auf Mallorca entwickelt, gleichzeitig wurden die ersten richtigen Apres Ski Partys in Sölden, St. Anton und Ischgl auf den Markt geworfen. Die Musik dazu kommt in erster Linie aus dem Schlager bereich, ist oftmals deutschsprachig und wird meist in neuen Versionen gemastert.

Antonia ausTirol, DJ Ötzi, Micky Krause, Tim Toupet, Markus Becker, und wie sie alle heißen haben eines gemeinsam. Ihre Lieder sind auf einem frühen Klassiker aus den Charts aufgebaut, manchmal mit Originaltext, manchmal mit verdeutschtem Text und ab und zu auch mit eigenen Texten versehen und sollen die Menschen zum Party machen bringen. Und das tun sie. Alleine in Österreich gibt es jede Winter Saison etwa 500 Apres Ski Partys in einer Größenordnung von 200 bis 20.000 Gästen pro Event.

Organisiert werden die Feiern entweder von Lokalbetreibern (wie zB. der Trofana Alm in Ischgl), Radio Sendern (wie den Ö3 Pistenpulli) oder im Zuge von Sportevents (wie Ski Openings). Dazu kommen die zahlreichen Bars, Clubs und Discotheken in den Wintersportorten, die Ihre Gäste täglich mit Helene Fischer und Andreas Gabalier, bereits ab 15 Uhr Nachmittags langsam in Richtung Vollrausch treiben.

Beim Sprink Break ist es das Selbe. Der einzige Unterschied besteht darin, dass ein wenig mehr Charts und Mainstream Hits gespielt werden, gepaart mit den Sommerhits der letzten 20 Jahre, von Macarena bis Ab in den Süden. Achja, und das Publikum ist meist deutlich jünger, den traditionell wird Sprink Break nach Abschluss des Abiturs gefeiert.

Zusätzlich wurden in den letzten Jahren auch weitere, ähnliche Festivals ins Leben gerufen, welche ebenfalls diesem Konzept aus Fetenhits & Alkohol folgen. Sei es das Ibiza Festival in Hammamed, die Studentenpartys in Bibione oder Ballerman United in Deutschland.

Für den DJ sind solche Gigs immer mit gemischten Gefühlen zu bespielen. Einerseits ist die Stimmung immer der Wahnsinn (Hölle, Hölle, Hölle) und macht (ein bisschen) Spaß (muss sein). Auf der anderen Seite muss man sich ständig mit extrem betrunkenen Partygängern rumschlagen, welche kaum mehr stehen können, den DJ mit Musikwünschen fertig machen, und im schlimmsten Fall Technik beschädigen.

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